Fatales Signal für junge Eichsfelder

Soziales

Die Jusos kritisieren die Haushalte, die in Kürze in Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis verabschiedet werden sollen. Diese gehen in beiden Städten mit massiven Erhöhungen der Kita-Gebühren einher. In Heiligenstadt beinhaltet der Haushaltsentwurf Kosten für die vielseitig kritisierte Westspange und in Leinefelde wurden der Haushalt in den letzten Jahren durch den umstrittenen Kauf und die Sanierung der Burg Scharfenstein belastet.

"Die CDU will schon lange diese geplante Gebührenerhöhung durchzusetzen ohne selbst Schaden zu nehmen. Deshalb versucht sie der Landespolitik die Schuld in die Schuhe zu schieben.“ So Ricardo Lerch Juso-Vorstand aus Leinefelde-Worbis.

Die Erhöhung wird durch die CDU mit gestiegenen Kosten begründet, verursacht durch das neue Kita-Gesetz, welches von der Landes-SPD voran getrieben wurde. Richtig ist aber, dass wegen der jahrelang falsch vewendeten Infrastrukturpauschale in den Gemeinden eine Finanzlücke entstanden ist, welche die Eltern nun wieder schließen sollen.

„Für junge Familien und Jungendliche die im Eichsfeld ihre Zukunft sehen ist die Kita-Beitrags-Erhöhung ein fatales Signal. Sie zeigt nicht nur die Ohnmacht mit der die CDU den anstehenden Aufgaben im Landkreis begegnet, sondern auch den offensichtlichen Unwillen endlich soziale Verantwortung zu übernehmen.“ So die Kritik des Juso-Sprechers weiter.